• Für die Bearbeitung der Hilfeersuchen und für die Führung von Einsatzmitteln stehen in der RLS 10 Arbeitsplätze zur Verfügung. Jeder Arbeitsplatz verfügt über die gleichen Funktionalitäten. Kernstück der technischen Ausstattung ist der Einsatzleitrechner. Er unterstützt den Disponenten bei der Selektion der Einsatzstelle und schlägt in Abhängigkeit vom Einsatzstichwort die nächstgelegenen, notwendigen Fahrzeuge vor.
  • Während des Notrufes trägt der Disponent die Notfalladresse in eine Einsatzmaske ein. Die Straße wird mit dem Inhalt einer leistungsfähigen Datenbank verglichen. Straßen mit ähnlicher Schreibweise werden als Synonym vorgeschlagen. So ist sicher gestellt, dass die richtige Adresse sehr schnell gefunden wird.
  • Der Einsatzleitrechner schlägt dem Disponenten nun das Fahrzeug vor, welches den Notfallort am schnellsten erreichen kann. Noch während des Notrufes können dann die Fahrzeuge alarmiert werden. Ein Kartenausschnitt ermöglicht es dem Disponenten, sich einen Überblick über die Örtlichkeit zu verschaffen und so den Fahrzeugen Hinweise zur Anfahrt zu geben sowie gegebenenfalls Bereitstellungsräume festzulegen.
  • Die Alarmierung wird digital ausgeführt. Den Fahrzeugbesatzungen werden die Adresse und das Einsatzstichwort auf einem digitalen Meldeempfänger angezeigt.
  • Alle Systeme sind redundant ausgeführt. Das heißt, dass bei einem etwaigen Ausfall einer Komponente sofort ein Reservesystem die Funktion übernimmt, bis die Störung behoben ist. Selbst bei totalem Energieausfall ist durch eine unabhängige Stromversorgung immer noch ein sicherer Betrieb möglich. Einmal jährlich wird von den Mitarbeitern der Integrierten Leitstelle aber trotzdem der Notbetrieb ohne ELR-Unterstützung trainiert.
  • Über Standleitungen ist die Integrierte Leitstelle mit der Polizei und anderen Leitstellen im Umland verbunden, um schnell Informationen austauschen zu können.