Digitale Alarmierung Archive

Sicherer Einsatz von Alarm-Apps

Smartphones unterstützen uns im Alltag durch eine Vielzahl von Anwendungen diverser Anbieter. Da verwundert es kaum, dass auch sogenannte Apps zur Alarmierung und Kommunikation existieren, die Einsatzkräfte unterstützen.
Seit einigen Monaten erhalten wir vermehrt Anfragen bezüglich der Rechtssicherheit dieser Systeme. Was uns dazu motiviert hat, diesen Beitrag zu veröffentlichen. Nachfolgend erklären wir die Voraussetzungen für den rechtssicheren Betrieb eines App-Dienstes. Es soll somit die Frage beantwortet werden, was ein interessierter Brandschutzträger beachten sollte, um ein internetbasiertes Kommunikation-System für seine Feuerwehrkräfte bereitzustellen.

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Beschleunigen Sie die Digitale Alarmierung

Ob unverschlüsselt oder verschlüsselt, die Leitstelle Lausitz bietet die Möglichkeit der beschleunigten Alarmierung an. Das unter dem Begriff „Expressalarmierung“ bekannte Verfahren kann von jedem Aufgabenträger genutzt werden, sofern seine Digitalen Empfangsgeräte dazu fähig sind. Nach umprogrammieren der Meldeempfänger werden Textmeldung in kürzerer Zeit bereitgestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich per Email an support (at] feuerwehr.cottbus.de.

Digitale Alarmierung mit Oelmann-Verschlüsselung

Zusätzlich zu den Verschlüsselungsverfahren IDEA der Firma Swissphone Deutschland GmbH und AES der EuroBOS GmbH, bietet die Leitstelle Lausitz den Einsatz der Oelmann Verschlüsselung im Bereich der Digitalen Alarmierung an. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die Leitstelle Lausitz.

Verschlüsselte Alarmtexte in der Digitalen Alarmierung

Wie bereits zu Beginn diesen Jahres angekündigt, sendet die Leitstelle Lausitz vertrauliche Einsatzinformationen ab dem 1. Juni 2016 ausschließlich verschlüsselt. Was bedeutet dies konkret? Digitale Funkmeldeempfänger, welche über keine Verschlüsselungsfunktion verfügen, empfangen nur das Einsatzstichwort und den Einsatzort ohne Angabe der Hausnummer. Sollen über den Pager mehr Informationen (z.B. Hausnummer, kurze Einsatzbeschreibung, Koordinaten, Patientendaten, Einsatznummer etc.) empfangen werden, so wird die Verschlüsselungsfunktion auf dem Pager benötigt. Für genauere Informationen zur Inbetriebnahme der Verschlüsselung wenden Sie sich bitte an die Leitstelle Lausitz.

Anschreiben Digitale Alarmierung und Verschlüsselung vom 24.03.2016

Neue Funktion „Automatisierte Nachalarmierung“

Im Normalfall befinden sich die Einsatzmittel der freiwilligen Feuerwehr im Gerätehaus. Kommunikationsgeräte, wie Funk und Navigationssysteme sind ausgeschaltet. Sobald die Regionalleitstelle Lausitz bei einem Ereignis eine Alarmierung auslöst, wird dieser Alarm an alle Empfangsgeräte gesendet, egal ob diese eingeschaltet sind oder nicht. Gerade bei Freiwilligen Feuerwehr ist dieses Verfahren nicht optimal und kann zu einem Informationsdefizit führen.

Mit dem neuen Verfahren soll in Zukunft sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte alle notwendigen Informationen und Daten so schnell wie möglich und auch so sicher wie möglich erhalten. Des Weiteren soll mit diesem Verfahren sichergestellt werden, dass es keiner zusätzlichen Kommunikation bedarf, um eine erneute Alarmübermittlung auszulösen.

Die Regionalleitstelle Lausitz hat folgende Lösung der Problematik integriert:
Wenn Sie den Funkmeldestatus 3 bei dem Einsatzmittel drücken, erfolgt eine automatische Alarmierung von bestimmten Empfangsgeräten, wie z.B. SDS im Digitalfunk, Torsteuerung via Digitaler Alarmierung, Navigationssystemen usw..
Diese Funktion ist nicht generell aktiv, sondern muss bei der Leitstelle Lausitz für jedes gewünschte Einsatzmittel gemeldet werden.